Breitscheid

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                                   Heustallbrand auf der Luh am  03.04.2002

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Jugendfeuerw.  

 

                           

Als erstes wurden die Löschzüge aus Waldbreitbach und Hausen an diesem Nachmittag gegen 13:00 in die Nähe von Glockscheid alarmiert. Dort brannte ein Heustall in voller Ausdehnung. Eingelagert waren ca. 70 Rundballen sowie landwirtschaftliches Gerät und alte Autoreifen. Ein erster Löschangriff wurde über das TLF16/25 sowie einen Hydranten in Glockscheid vorgenommen.

Da bereits abzusehen war das die Löschwassermenge erhöht werden musste wurden zusätzlich die Einheiten Datzeroth und Niederbreitbach mit 2 TSF und MTF-L sowie die Feuerwehr Breitscheid mit einem Löschfahrzeug und Schlauchanhänger nachgefordert. Mit den verfügbaren B-Schläuchen dieser Fahrzeuge wurde eine Wasserversorgung vom 700 Meter entfernten Hochbehälter auf der Luh aufgebaut. Über das Wenderohr der Drehleiter konnte nun das Feuer gezielt bekämpft werden. Ein gezielter Angriff unter PA mit C-Rohren war aufgrund der Einsturzgefahr zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Erst nachdem ein Teil der Konstruktion eingebrochen war wurde begonnen, das brennende Heu aus der Scheune zu transportieren und abzulöschen.

Als die Löscharbeiten im vollen Gange waren wurde durch die PI Straßenhaus erneut Alarm ausgelöst. Zwischen Hochscheid und Elsbach wurde ein Waldbrand gemeldet. Die Einheit Hausen, Personal der FF Breitscheid und das TLF 16/24 aus Waldbreitbach wurden daraufhin aus dem Einsatz ausgelöst und fuhren die gemeldete Stelle an. Der hier vorgefundene Waldbrand konnte glücklicherweise schnell gelöscht werden. Alle entsandten Kräfte wurden dann wieder zur Einsatzstelle Luhweg zurückbeordert.

Das Löschwasser im Hochbehälter ging nun ebenfalls zu Neige, und ein kontrolliertes abbrennen stand nicht zur Debatte. Durch die ungünstige Windrichtung zog der Brandrauch in Richtung des nahegelegenen Marienhaus-Klinikums. Da der Luhweg für einen Begegnungsverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zu schmal ist, wurde der SW 2000 aus St. Katharinen alarmiert. Mit dessen Schlauchmaterial wurde die Wasserförderstrecke erweitert und Wasser aus dem Hydrantennetz von Verscheid am Hubertushof entnommen. Das schichtweise abtragen des Heus brachte dann langsam Erfolg, so dass der Einsatz an diesem Tag gegen 22 Uhr beendet werden konnte.

In den folgenden Tagen entzündeten sich immer wieder einzelne Heureste und Altreifen die durch die Feuerwehr Waldbreitbach letztendlich mit Hilfe von Mittelschaum gelöscht wurden.

An beiden Einsatzstellen war nach Ermittlungen der Polizei Brandstiftung durch Kinder die Ursache.