

Freiwillige
Feuerwehr
Sonstiges
Atemschutzausbildung -Selbstrettung am 15.02.2012
Nachdem wir bereits Ende 2011 mit allen Kameraden den Ausbildungsteil Absturzsicherung absolviert hatten, widmeten sich jetzt die Atemschutzgeräteträger dem Teil, der speziell bei Atemschutzeinsätzen von Nöten sein kann.
Begonnen wurde mit Knoten und Stichen welche die Grundlage für die kommenden Übungen bildeten. Auch das einbinden einer Person mit dem Brustbund (auch Rettungsknoten genant) wurde geübt. Dieser ist notwendig um eine Person bei der Rettung über Leitern zu sichern. Das Thema besteigen von Leitern mit Atemschutzgerät und das Übersteigen von Brüstungen wurde ebenfalls vertieft.
Danach ging es an den anspruchsvollsten Teil des Abends: die Selbstrettung mit Feuerwehrsicherheitsgurt und Leine aus Höhen. Dies stellt die absolut letzte Möglichkeit dar, wie sich ein Atemschutzgeräteträger aus einem höher gelegenen Stockwerk retten kann. Es wird nur im absoluten Notfall angewandt, wenn der Rückweg über Treppen und Leitern blockiert ist, die Atemluft zu Neige geht und der Sicherheitstrupp nicht rechtzeitig eingreifen kann. Wir haben natürlich die Hoffnung, es niemals anwenden zu müssen, aber trotzedem wurde es an diesem Abend beübt.
Als Abseilstrecke bedienten wir uns der Empore des Gerätehauses. Im Vorfeld hatten wir bereits zwei Festpunkte installiert, einen für das eigentliche Abseilen und einen als zusätzlichen Sicherungspunkt. Da der Vorgang auch beim Üben nicht ganz ungefährlich ist, wurde mit 2. Auffangurt und Sicherungsseil gearbeitet.
Jeder unserer Atemschutzgeräteträger seilte sich zuerst mit der normalen Schutzausrüstung ab um die Abläufe zu vertiefen, danach wurde die Übung mit Atemschutzgerät wiederholt. Der anwesnde Wehrführer ließ es sich natürlich nicht nehmen, und unternahm den Selbstversuch...
Die Ausrüstung für den Abend Die Abseilstrecke
Erste Versuche ohne Atemschutzgerät
Ausrüsten für die zweite Runde über die Leiter rauf
und mit Leine wieder runter
der Chef im Selbstversuch