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                                        Übung

Gemeinsame Übung Jugendfeuerwehr und Einsatzabteilung am ß8.08.12

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Jugendfeuerw.

                           

Der Erfolg der ersten gemeinsamen Übung im Jahre 2010 veranlasste uns dazu, das "Projekt Gemeinschaftsübung" erneut anzugehen. Als Übungsort diente und in diesem Jahr das Dasbachtal, als Objekt die Kläranlage der Verbandsgemeinde. Mittels Nebelmaschine wurde im Vorfeld der obligatorische Brand gelegt und schon gab es eine Schadenslage die es abzuarbeiten galt. Insgesamt 31 Feuerwehrleute und Jugendfeuerwehrleute wurden in gemischten Trupps eingeteilt und auf ein Löschgruppenfahrzeug, ein Mehrzweckfahrzeug, ein Tragkraftspritzenfahrzeug und einen Mannschaftstransporter verteilt. Nachdem sich alle ihrer Aufgaben nach einer kurzen Vorbesprechung bewusst waren ging es unter dem Kommando von  Wehrführer Markus Reifenhäuser zur Einsatzstelle.

Schon auf der Anfahrt lässt sich das Ausmaß des Brandes erahnen, beim Eintreffen bestätigt sich die Lage

Da sich nach Erkundung herausstellte das sich noch eine Person im Gebäude befindet, wurde umgehend der Erstangriff mit dem Löschfahrzeug vorbereitet. Ein Atemschutztrupp ging mit einem Rohr in das Gebäude  vor um die Person zu suchen. Parallel dazu wurde durch die Besatzung von MZF und TSF eine Wasserentnahmestelle an der Fockenbach eingerichtet.

Der Angriffstrupp bereitet sich zum Innenangriff vor                     Wasserentnahmestelle an der Fockenbach

Während die Rettung der Person lief, ging langsam das Löschwasser des LF zu Neige, die Flammen waren aber immer noch nicht gelöscht und zu allem Überfluss fand der 2. Angriffstrupp im Gebäude auch noch Fässer mit temperaturempfindlichen Chemikalien vor. Es musste also dringend Wasser zur Einsatzstelle um die Fässer zu kühlen und ein weiteres Ausbreiten des Brandes zu verhindern. Zwischen Löschwasserentnahme und Brandobjekt lagen jedoch noch gute 300 Meter die es zu überbrücken galt. Hierfür wurden die Schlauchreserven des Mehrzweckfahrzeug verwendet. Aus den verladenen Rollcontainern wurde eine Förderstrecke errichtet, die Schläuche wurden von 2 Trupps gemeinsam über die Ladebordwand verlegt.

Schlauchverlegung während der Fahrt........                                Schlauchkontrolle zu Fuß.......

Da der Brand trotz aller Bemühungen auf den angrenzenden Wald übergriffe hatte, war abzusehen das eine große Menge Wasser gefördert werden musste. Deshalb wurde die Tragkraftspritze des TSF als Verstärkerpumpe eingesetzt, als Einsatzstellenpumpe diente weiter die Fahrzeugpumpe des LF. Im weiteren Verlauf wurden dann 8 Rohre vorgenommen mit denen das Feuer niedergekämpft wurde. Insgesamt wurden über die Förderstrecke so über mehrer Minuten 900 Liter pro Minute über 300 Meter Entfernung transportiert und an der Einsatzstelle abgegeben. Hierzu kamen insgesamt knapp 500 Meter Schläuche zum Einsatz.

 

Verstärkerpumpe des TSF                                                                  Angriff mit 8 Strahlrohren 

Nach den doch recht umfangreichen Aufräumarbeiten zeigten sich alle Beteiligten zufrieden mit dem Ergebnisse der Übung. Die Abläufe saßen bei Jung und Alt und so kam man gemeinsam zum Erfolg, und auch der Spaß kam nicht zu kurz

Alle Bilder der Übung als Diashow....