
Freiwillige
Feuerwehr
Technik im Atemschutzeinsatz

Ausrüstung für den Angriffstrupp unter Atemschutz:
Knickkopf-Lampen und Schlauchbeutel
Um auch bei starker Verrauchung noch etwas zu sehen sind starke
Lichtquellen erforderlich. Zusätzlich zu den normalen Helmlampen die jeder
Atemschutzgeräteträger mitführt werden noch LED-Knickkopflampen eingesetzt.
Diese sind so konstruiert, das man sie entweder in der Brusttasche der
Feuerwehrjacke oder in einer speziellen Tasche am Atemschutzgerät tragen
kann. Der Vorteil ist das das man dann eine Hand mehr frei hat, Die
Lampen sind mit Hochleistungs-LED`s versehen, die eine extrem hohe
Lichtausbeute haben. Da das Thema Leinenbeutel auch immer ein Problem war,
wurden extra Leinenbeutel beschafft, die am PA befestigt werden, und somit
nicht im Weg sind. Das schnelle unkontrollierte Auslaufen der
Leine wird somit vehindert.
Halligan-Tool mit Spalthammer

Das Halligan-Tool wurde speziell als Brechwerkzeug für den
Feuerwehreinsatz entwickelt. Es eröffnet dem Angriffstrupp vielfältige
Möglichkeiten:
Aufbrechen von Türen, Aufbrechen von Vorhängeschlössern, Einschlagen von Scheiben, Öffnen von Schächten und Gittern, Zerstören von Zylinderschlössern
Es wird in Verbindung mit einem Spalthammer mitgeführt. Hierfür wird ein extra Tragesystem eingesetzt das ein einfacheres Handhaben erleichtert. Dieses Komplettpacket ersetzt bei uns die alte Feuerwehraxt.
Schlauchpacket
Das Schlauchpacket besteht aus einem C 45 Schlauch von 20 Metern Länge und einem angekuppelten Hohlstrahlrohr. Es ist so gepackt und mit Klettbändern fixiert, das es von einem Mitglied des Angriffstrupps über der Schulter getragen werden kann. Der Schlauch ist in langen Kreisen um das Strahlrohr verlegt. Wird das Packet mit Wasser beaufschlagt entfaltet es sich automatisch und bildet eine leicht zu handhabende Schlauchreserve. Somit wird das Schlauchmanagement im Innenangriff wesentlich erleichtert.
Die Atemschutzüberwachung
Atemschutzüberwachungstafel

Die Einsatzzeit unter Atemschutz ist aufgrund des Luftvorrats begrenzt.
Außerdem muss der Gruppenführer immer wissen wo sich seine Trupps gerade
aufhalten und wie lange ihre Luft noch reicht. Hierbei wird er vom
Atemschutzüberwacher unterstützt. Diese hält fest wann der Trupp mit welchem
Auftrag wohin geschickt wurde, errechnet die Restzeit die ihm noch bleibt
und vieles mehr. Hierfür steht ihm eine Atemschutzüberwachungstafel zur
Verfügung. Auf ihr sind eine Echtzeituhr und drei rückwärts laufende Uhren
mit Alarmsignal montiert. Somit können 3 Einsatztrupps gleichzeitig
überwacht werden. Jeder Trupp meldet sich vor seinem Einsatz bei der
Atemschutzüberwachung.. Hier gibt er eine Plakette ab die am PA-Gerät
befestigt ist. Diese wird zusammen mit dem Namensschild der Einsatzkraft an
der Tafel eingehangen damit immer ein Überblick über alle eingesetzten
Atemschutzgeräteträger vorhanden ist.