Wied er einmal wurde das Feuerwehrhaus Breitscheid - satzungsmäßiger Sitz der Jugendfeuerwehr -  zur Berufsfeuerwehrwache umfunktioniert. Für 24 Stunden zogen 16 Jugendliche ein um vier Einsatzfahrzeuge zu besetzen. Neben dem Löschfahrzeug und  dem Mehrzweckfahrzeug standen noch ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug und ein Tragkraftspritzenfahrzeug zur Verfügung. So ausgerüstet sah man den fiktiven Einsätzen gelassen entgegen, auch wenn in der Anfangsphase das Wetter noch nicht so recht mitspielen wollte. Pünktlich zum ersten Einsatz wendete sich das Blatt jedoch: der Alarmgong ertönt, die Durchsage kommt und des hörte auf zu regnen.

1. Einsatz: Flächenbrand

 

Die Einsatzmeldung beorderte den gesamten Löschzug in den Gewerbepark Nassen. Dort brannte ein Feld und der angrenzende Waldrand. Da man auf LF und TLF etwas mehr als 3000 Liter Wasser mitführte wurde der sofortige Angriff beschlossen. Für alles weitere wurde aus dem nahen Teich der Schreinerei Sommer eine Löschwasserversorgung mit den Mitteln von TSF und MZF aufgebaut. Da nun genügend Wasser gefördert werden konnte wurde das Feuer mit allen verfügbaren Strahlrohren bekämpft und die Sache war schnell erledigt.

 

Für den Vormittag war es dann auch genug der Einsätze, bis zum Mittagessen konnte man sich der Ausbildung widmen. Die Mittagspause fiel dann allerdings kürzer als gedacht aus. Der Gong ertönte erneut und für das TLF 16 ging die Reise in Richtung Breitscheid.

 

 

 

 

 

 

2. Einsatz : Brand von Grünabfällen

Dicker Rauch wies dem Fahrer des TLF den Weg zum Astsammelplatz. Die Meldung "Brand von Grünabfällen" bestätigte sich schnell. Mitten auf der Zufahrt brannten Reisig und Grünschnitt. Da keine Hydranten in der Nähe waren, musste sparsam gehaushaltet werden um mit dem Tankinhalt des TLF die Flammen zu ersticken. Mit Hilfe von Mistgabeln wurde das Grünzeug auseinander gezogen und das Wasser konnte seine Wirkung voll entfalten.

Die in der Wache zurück gebliebenen ärgerten sich derweil ein wenig, hatten doch ein Teil der mit dem TLF alarmierten Küchendienst. Die Personalknappheit an der "Geschirrfront" musste natürlich kompensiert werden.... Kaum war alles schmutzige Porzellan gebändigt, hieß es die Fahrzeuge zu besetzen und zum nächsten Alarm zu eilen.

3. Einsatz: PKW Brand

Dorfstraße in Goldscheid - die Alarmadresse dürfte den Teilnehmern vorheriger BF-Tage noch gut in Erinnerung sein. In der Vergangenheit brannten hier bereits Rundballen, Holzhaufen, Traktoren oder ganze Stallgebäude. In diesem Jahr hatte die Adresse jedoch "nur " einen PKW-Brand zu bieten. Dummerweise stand besagter PKW noch in einer Blechgarage, was die Löscharbeiten etwas erschwerte. Die Garage konnte zwar durch den Einsatz von 2 C-Rohren gerettet werden, dem Auto musste zu guter letzt allerdings mit Schaum zu Leibe gerückt werden.

Nachdem alle Einheiten wieder im Gerätehaus eingerückt waren, stand erneut Ausbildung auf dem Programm. Diese wurde jedoch jäh unterbrochen durch die Meldeempfänger der Betreuer. Für kurze Zeit musste abgewartet werden, was die Auslösung einer Brandmeldeanlage in Waldbreitbach verursacht hatte. Hier war jedoch nur ein mutwillig betätigter  Druckknopfmelder die Ursache, so das schnell wieder der Alltag einkehrte - bis zum nächsten Alarmgong.

4. Einsatz: Waldbrand

"Waldbrand Neumannshöhe Richtung Dasbach" lautete die Alarmmeldung die alle 4 Fahrzeuge in Marsch setzte. Vor Ort war erstmal nur jede Menge Rauch aus Nebelgranaten im Wald. Dies nahm man zum Anlass, einen Löschangriff bis tief ins Innere des Waldes vorzutragen. Da die Einsatzstelle recht abgelegen war musste einen Wasserförderung über eine doppelte B-Leitung aufgebaut werden. Hierfür wurden die beiden Rollcontainer Schlauch des MZF 2 eingesetzt, insgesamt wurden 700 Meter Schlauch ausgelegt.

      

 

Nach diesem Einsatz war eine umfangreiche Gerätepflege von Nöten, gab es doch jede Menge Schläuche zu reinigen und zum Trocknen auszulegen Parallel wurde der Grill angeheizt und  das Abendessen vorbereitet. Nach dem gemeinsamen Abendessen endete der Dienstbetrieb und die Bereitschaftszeit begann.

 

 

Bevor es in die Feldbetten ging, musste noch einmal ausgerückt werden, zum vermutlich unfangreichsten Einsatz des Tages...

5 Einsatz: Brand eines Industrielagers

Bereits auf der Anfahrt quoll dicker Rauch aus dem Außenlager der Firma Rhein Chemotechnik und kündigte jede Menge Arbeit an. Erfreulicherweise stand diesmal genug Löschwasser aus Hydranten zur Verfügung. Während die einen die Einsatzstelle absicherten und Ausleuchteten, verlegten die anderen Die Schläuche von und zu den Fahrzeugen. Mit 6 Strahlrohren wurde der brand von Kunststoffcontainern bekämpft. Zusätzlich wurde ein unfangreicher Schaumangriff vorbereitet. Um ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern wurden 2 Schaumrohre zum Einsatz gebracht und die Container abgedeckt. Zum Einsatz kam jedoch kein echter Löschschaum sondern ungefährlicher und umweltverträglicher Übungsschaum.

         

Für den weiteren Verlauf waren zwar noch weitere Einsätze geplant, allerdings schlug das Wetter drastisch um. In der Nacht sanken die Temperaturen um über 10 Grad und mit starkem Regen und Gewitter  hielt der Herbst  Einzug. Man entschied sich, die Einsätze fallen zu lassen und statt dessen alle in den warmen Betten zu belassen. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück mussten dann noch die 700 Meter Schlauch wieder in die Container verladen  und alle Fahrzeuge auf ihre Einsatzbereitschaft geprüft werden bevor es in den Feierabend ging.

 

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Waldbreitbach

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